Was eine Datenschutzerklärung enthalten muss
Die Datenschutzerklärung ist das sichtbarste Datenschutzdokument eines Unternehmens. Sie informiert Besucher und Kunden darüber, wie ihre Daten verarbeitet werden. Rechtsgrundlage sind vor allem Art. 13 und Art. 14 DSGVO.
Name, Adresse und Kontaktdaten der verantwortlichen Person oder des Unternehmens. Bei Bedarf auch die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten.
Für welche Zwecke werden personenbezogene Daten verarbeitet? Zum Beispiel: Vertragserfüllung, Buchhaltung, Newsletter-Versand.
Auf welcher rechtlichen Basis erfolgt die Verarbeitung? Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a), Vertragserfüllung (lit. b), rechtliche Verpflichtung (lit. c) oder berechtigtes Interesse (lit. f)?
Wie lange werden die Daten gespeichert? Entweder konkrete Fristen oder die Kriterien, nach denen die Speicherdauer bestimmt wird.
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch, Datenübertragbarkeit. Und das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzureichen.
Quelle: Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu Informationspflichten, Art. 13/14 DSGVO